|
Bloß ein Croissant —
Auf Wikipedia gibt es Wissen. Ob es auch stimmt, was man dort liest, darf einen nicht interessieren. »
Leben macht den Unterschied —
Die Welt ist zu groß, um sie sich vorzustellen, schreibt Ken Yamamoto. Ich denke, er hat Recht. Die Kolumne von Selim Özdogan »
Können Kühe schwimmen? —
Nein: Sie haben keinen Schließmuskel und laufen voller Wasser. Das ist wirklich wahr! Man muss es nur oft genug sagen... »
Bilderbuch —
Jeder braucht etwas, das ihn definiert. Und wenn es nur eine Polizistenmütze und Handschellen an einem Gürtel ist »
Nicht besser oder schlechter, anders —
Erfolgreich schreiben: Lass einfach deine Gefühle, deinen Schmerz und deine Liebe weg. Schreib, was sie sehen wollen. »
Im Land der Regeln —
In einer Postfiliale traf ich letztens das Monster Deutsche Bürokratie: Ohne Pass kein Pass. »
Schon mal hier gewesen —
In einer Bar aufs Klo gehen und besoffen wiederkommen? Eine seltsame Art betrunken zu werden, beschreibt »
Mitsingen —
Es gibt so viele Dinge, die wir nicht brauchen. Dummerweise sind manche dieser Dinge bisweilen doch ganz hilfreich. »
Auf wen ich höre —
Anderen Ratschläge geben ist nicht schwer. Darum weiß der Besserwisser oft gar nicht, wovon er spricht. Wer wirklich lebt, was er rät, kann man sehen. »
Ganz einfach —
Wir wollen immer mehr, mehr Liebe, mehr Geld. Ein endloses Spiel. »
In der Luft —
Etwas Gutes wird geschehen. Die Hinweise häufen sich. »
Am Telefon —
Ich telefoniere oft mit einem Freund, der sehr unter seinen Kollegen leidet. Meist hören Musik, während wir reden. Manchmal passiert dann etwas Seltsames. »
Keine Grenzen —
Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt, morgens aus dem Bett aufzustehen. Ich habe Heike und ihre Yogakünste. »
Dazugehören —
Die Deutschen loben mein Deutsch und die Türken mein Türkisch. Sprache allein reicht nicht, um dazuzugehören. »
Selbstgespräche —
Warum eigentlich gelten Menschen, die mit sich selbst sprechen, als nicht ganz bei Trost? »
Eine Frage —
Ist es Arroganz? Die meisten Menschen, die ich auf Konzerten treffe, geben mir nichts. »
Suchen —
Wie man Glück und Schönheit findet. Und wie nicht. »
Nichts zu suchen —
Warum geht man auf Partys wenn man von niemandem etwas will? »
Passen die Schuhe —
Manchmal sind es die kleinen Dinge, die einen an die eine große Wahrheit erinnern: Das Leben ist größer als wir »
Große Geschäfte —
Manche Orte sind nicht zum Reden geeignet. Zum Beispiel die Kloschüssel. Manchmal aber ergeben sich selbst dort wundersame Begegnungen. »
Lieblingssongs —
Wenn dir etwas Wichtiges verloren geht, ist das schlimm. Ist das nicht schlimm. Ich weiß es nicht. »
Brücken ins Nichts —
Es war nur ein Text, hingekritzelt in einer Zeitschrift. Jetzt schaut sie mich an und ich weiß nicht, was ich sagen soll »
Einfach Danke —
Der Literaturbetrieb ist mir egal. Festivals und andere Autoren meistens auch. Mit einer Ausnahme. »
Große Geschäfte —
Manche Orte sind nicht zum Reden geeignet. Zum Beispiel die Kloschüssel. Manchmal aber ergeben sich selbst dort wundersame Begegnungen. »
Halbwahrheiten —
Demokratie ist das einzig richtige System. Atome sind nicht teilbar. Gott hat die Welt geschaffen. Was heute wahr ist, kann morgen schon ganz falsch sein. Wie kann ich da eine Meinung haben? »
Eine Art zu suchen —
Schaffst du dieses Gespräch, kommst du eine Runde weiter. Am Ende wartet der Jackpot: ein Job. Ist das hier eine Casting-Show? »
Ich lade euch ins Kino ein —
Etwas zu verschenken ist gar nicht so einfach. Aber ich werde es weiter versuchen. »
Gezeter —
Dass Bodybuilder wie Bodybuilder aussehen, Zwerge wie Zwerge und Menschen mit mehr Pigmenten dunkler sind, leuchtet mir ein. »
Geschmack —
Kennst du mich, nur weil du meinen Geschmack kennst? Bin ich jetzt nicht mehr interessant? »
Geruch —
Ich kenne dich, wenn ich weiß wie du riechst. »
Was der Toaster wärmt —
Im Frühling wendet sich die Phantasie der Liebe zu, heißt es. Das stimmt – um drei Ecken. »
Meine Schuld —
„Erst denken, dann reden!“ Wie oft hat euch jemand diesen Satz an den Kopf geworfen? Ich habe ihn erfunden. »
Lass es dir schlecht gehen —
In fünfzig Jahren wird der Klimawandel uns das Leben zur Hölle machen. Warum leiden wir jetzt schon? »
Ja, Mama! —
Meistens wissen die anderen, was besser für einen ist: Der Arzt, der Freund, der Vater. Sie alle sind Experten meines Lebens. »
Wenn die Besten kleben —
Frau Klose kam mit Bastelscheren und Klebstoff in den Klassenraum. Wir, die Elite des Landes und fast volljährig, schnitten Blätter aus. Ein Glück – wir hatten es bis aufs Gymnasium geschafft »
Mein Name —
Habt ihr euch auch einen gemacht, einen Namen? Als DJ oder Tütenbauer vielleicht? Ich auch, nur in meinem Fachgebiet ist das leider nichts wert. »
Alte Witze —
Was wäre, wenn eine Seuche die gesamte Unterhaltungsindustrie dahinraffte? Wenn nie wieder Filme oder Platten erscheinen würden? Mir egal. »
Brennst Du? —
Wer etwas schaffen will, muss glühen. Mit der Hoffnung auf Ruhm und einen Plattenvertrag hat das nichts zu tun »
Alt aussehen —
Dass mein Neffe erst anderthalb ist, bedeutet nicht, dass er mich nicht tunneln kann. »
Auf dem Weg —
Stell dir das schlimmste vor, das dir passiert ist. Oder passieren könnte... Das ist noch gar nichts. Na und? »
Trödeln und Lächeln —
Einfach nichts zu wollen ist gar nicht schlimm. Es tut manchmal sogar gut. »
Vielleicht hängt alles so zusammen —
Die Wahrheit kann so unglaubwürdig sein, dass wir uns lieber verschulden als auf ihr zu beharren. »
Wie in alten Zeiten —
Es gibt Leute, die unser Spiel nicht mitspielen. Sie haben keinen iPod, schreiben keine E-Mails und wollen keinen eigenen Podcast. Diese Leute gibt es wirklich »
Woran ich die Leute erkenne —
Seltsamerweise kann ich mir Namen besser merken als Gesichter. Anders herum wäre es weniger kompliziert. »
Und trotzdem... —
„Bitte nicht in den Ofen greifen“ Warum gibt es Regeln, obwohl der Mensch das intelligenteste Säugetier der Erde ist? »
Zwischen zwei Sommern —
Wie wäre es, wenn alles, was nach Liebe aussieht, wirklich Liebe wäre? »
|