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Berlin

Verkauft Köpenick!

TEIL 3

Eine Art direkter Demokratie?

Genau. Wichtig ist, dass die Initiative von unten kommt. Dass kein Chef aus einer Laune heraus befiehlt, plötzlich Wollsocken zu produzieren. Sie, die Aktionäre Berlins, müssen eigene Ideen entwickeln.

Was ist mit denen, die nicht mitmachen wollen?

(überlegt) Gute Frage. (überlegt weiter) Nichts, was soll mit denen schon sein? Schau: Die ganzen Staatsformen, Nationalstaat, Ideologiestaat, all das gehört der Vergangenheit an. Die Zukunft gehört Gemeinschaften, die sich nach Interessen finden. Ich sehe zwar keinen Grund, warum jemand keine K-Aktie haben sollte, aber wer will, kann ja auch eine eigene AG gründen. So dass die Bürger am Ende zwischen verschiedenen AGs wählen können.

Nach wie vor entscheidet nach ihrem Modell das Berliner Abgeordnetenhaus, wo Straßen gebaut werden und die Polizei patrouilliert…

All diese Entscheidungen müssen wirtschaftlich Sinn machen und die New Berlin AG weiterbringen.

Was, wenn es der Senat plötzlich für wirtschaftlich hält, drei Atomkraftwerke in Berlin zu errichten?

Das würde ich nicht gutheißen. Ich glaube an nachhaltige Ressourcennutzung. Wir wollten in der “Russendisko” im Kaffee Burger ein System aufbauen, das aus den Tanzbewegungen unserer Gäste Strom produziert. So hätte man wilde Parties feiern und gleichzeitig Gutes tun können.
Alle Betätigungen müssen menschlich und gleichzeitig ökonomisch sinnvoll sein. In Deutschland kann jemand als Topmanager brutal sanieren und gleichzeitig ein guter Kerl sein, weil er für Arbeitslose spendet. Ich verstehe das nicht. Sein Auftrag ist es, mit seiner Tätigkeit menschlich zu sein und Gewinn zu machen.
Pass auf: Wenn die Sache mit der AG läuft, können siebzig Prozent der Leute nichts tun und trotzdem ernährt werden.

Auch schön:

I'm not a punk, I'm Nina Hagen - Das Interview

Was ist Neukölln? - Erkundungen im Neuland

Drüber reden? - Dieser Artikel wird hier im Forum diskutiert

Nach Hause - Zuender. Das Netzmagazin


 
 



 

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