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"Nicht provozieren"

TEIL 2

Sozialdemokrat Neumann hält die Argumentation von Fischer für "völlig inakzeptabel". Es sei ein schlechter Zug, wenn Politiker zur Zivilcourage aufriefen, diese aber selbst vermissen ließen.

Der Bezirk scheint inzwischen die Sprengkraft zu erkennen, die die Entscheidung wenige Wochen nach der öffentlichen Kritik an der Absage des Konstantin-Wecker-Konzertes steckt. Der Bezirksamtschef sagte dem Zuender , dass seine Angebote stünden: Die Ausstellung könne in den Häusern der Jugend oder in einem Kommunikationszentrum im Stadtteil gezeigt werden. "In Harburg wird sich was finden lassen". Die DGB-Jugend kennt dieses Angebot nicht, Heiko Humburg, der den Antrag beim Rathaus gestellt hatte, sagte: "Wir haben noch keine Räume, suchen eine Ausweichmöglichkeit."

Hamburgs Landespolitiker von SPD und Grünen wollen die DGB-Jugend dabei unterstützen. Neumann forderte, die Ausstellung im Hamburger Rathaus zu zeigen. Ob die CDU dies unterstützt, bleibt allerdings offen. Olaf Schwede, Vorsitzender der DGB-Jugend Hamburg, will in Harburg bleiben. "Es könnte wie eine Flucht wirken, nicht in Harburg auszustellen."


 
 



 

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